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Vorbericht zum Spiel bei der SG Kirburg. Neitersens Reserve setzt gegen Kirburg auf Leidenschaft.

Sie lagen nach 80 Sekunden mit 0:1 hinten, sie kassierten zu Beginn der zweiten Halbzeit das 1:2 – und das in einer Drucksituation als Tabellenvorletzter im Kellerduell gegen das Schlusslicht. Rückschläge, von denen sich nicht jede Mannschaft, die durch die zurückliegenden Ergebnisse wahrlich nicht vor Selbstvertrauen strotzt, erholt. Die SG Neitersen/Altenkirchen II hat es geschafft, die SG Gebhardshainer Land Steineroth vor einer Woche auf den letzten Drücker noch mit 3:2 geschlagen und drei ganz wichtige Punkte eingefahren. „Wir haben uns das Glück erarbeitet.
Ich ziehe meinen Hut vor der Mannschaft, dass sie diese Moral besitzt, noch einmal zurückzukommen, wenn sie mit dem Rücken zur Wand steht“, atmete Trainer Stefan Bischoff auf, der in der Schlussminute selbst den Siegtreffer erzielte. Die Neiterser Wende zeugt von Leidenschaft und Einstellung. „Genau das brauchen wir in der momentanen Phase“, macht Bischoff deutlich, worauf er Wert legt. Auch am Sonntagnachmittag wieder, wenn seine Elf ab 14.30 Uhr auf dem Hartplatz in Hof bei der SG Kirburg/Hof zu Gast ist.
sg gegen kirburg
Damian Henzel (rechts) wird der Neiterser Reserve aufgrund eines Muskelfaserrisses in den letzten Hinrundenpartien nicht zur Verfügung stehen.
Foto: René Weiss
Die Wiedbachtaler kehren damit auf den Platz zurück, auf dem sie vor anderthalb Jahren mit einem 2:0-Sieg die Relegationsrunde zur Kreisliga A Westerwald/Sieg eröffneten, die nach dem anschließenden torlosen Remis gegen die SG Herdorf mit dem Aufstieg ins Kreisoberhaus einen erfolgreichen Abschluss fand.
Zehn Punkte sammelte die Rheinlandliga-Reserve in den jüngsten fünf Ligaspielen. „Die Leistung aus dem Weyerbusch-Spiel passt da nicht hinein, aber insgesamt ist diese Bilanz sicherlich in Ordnung. Wir müssen weiterhin daran arbeiten, den schlechten Saisonstart auszubügeln. Bis wir uns von den Abstiegsplätzen absetzen können, wird es noch einige Zeit dauern, weil die Abstände so gering sind. Auch wenn wir gegen Kirburg nachlegen können, ist es noch lange nicht an der Zeit, durchzuatmen. Ich erwarte ein 50:50-Spiel gegen einen starken Aufsteiger, der unter anderem mit Danilo Voltz und Fisnik Blakaj starke Offensivleute hat. Die müssen wir zubekommen“, sagt Bischoff, der den Gegner bei seinem 5:0-Sieg gegen Weyerbusch beobachtete: „Ein nicht berauschendes Spiel, das ich besser nicht gesehen hätte.“
Wie schon gegen Steineroth ist das Aufgebot der Gäste arg gebeutelt. Zusätzlich zu den schon in den vergangenen Wochen Fehlenden muss jetzt auch noch Damian Henzel mit einem Muskelfaserriss passen. „Hinter vier, fünf Spielern stehen Fragezeichen“, hofft Bischoff zum Beispiel, dass Hannes Hering wieder zur Verfügung steht. „Mehr als 13 oder 14 Mann werden uns kaum zur Verfügung stehen. Aber diese Situation kennen wir ja schon. So ist es natürlich schwierig, Homogenität in die Mannschaft zu bekommen. Andererseits kann es auch ein Vorteil sein, wenn alle noch enger zusammenrücken und wissen, worauf sie sich fokussieren müssen.“ Am Sonntagnachmittag gilt der Fokus dem Ziel, den Sieg von vor anderthalb Jahren in der Relegation zu wiederholen. Es wäre der erste der Neiterser in dieser Saison auf einem Hartplatz. Bischoff: „Der Untergrund darf keine Rolle spielen. Es geht um Einstellung und Leidenschaft, nicht um Asche oder Kunstrasen.“
Quelle: Rhein Zeitung Online, Mitarbeiter René Weiss