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Rheinlandokal: Johannes Kühne schießt Neitersen ins Viertelfinale – 3:1 bei der SG Weitefeld

Es konnte nur einen geben – und die SG Neitersen/Altenkirchen hat's geschafft: Durch einen 3:1 (0:0)-Sieg im Rheinlandpokal-Achtelfinale beim Bezirksligisten SG Weitefeld-Langenbach/ Friedewald/Neunkhausen ist der Rheinlandligist am Mittwochabend vor 310 Zuschauern in Friedewald als letzter Vertreter des Fußballkreises Westerwald/Sieg in die Runde der letzten acht Teams eingezogen. Dort wartet am 13./14. November der Sieger der Partie Spfr Eisbachtal gegen SG Hundsangen auf die Mannschaft von Spielertrainer Lukas Haubrich.
sg gegen Weitefeld
Kein leichtes Spiel für den Rheinlandligisten: Neitersens Julian Holzinger (am Ball) versucht sich zu lösen, doch Weitefelds Jan Niklas Mockenhaupt, der Schütze des 1:1, ist ihm dicht auf den Fersen.
Foto: Thomas Jäger
In der ersten Hälfte war kein Klassenunterschied zu erkennen, beide Seiten versuchten, Fußball zu spielen, statt diesen zu verhindern. Allerdings blieben Höhepunkte in Tornähe vor der Pause Mangelware. Die beste Chance bis dahin: Als Weitefelds Mario Schönberger auf Luca Thom durchsteckte, hatte dieser freie Bahn, musste sich jedoch Dennis Lammert im Tor des Rheinlandligisten geschlagen geben. Der Keeper lenkte den Ball rechts unten am Pfosten vorbei (34.). Zuvor hatten Jan Niklas Mockenhaupt nach einem Freistoß (13.) und Nicolai Mudersbach nach einer Ecke (20.) jeweils per Kopf das Neiterser Tor verfehlt, und Kevin Lopata war aus elf Metern ebenfalls an Lammert gescheitert (28.). Für die favorisierten Gäste hatte Julian Molzberger den ersten Warnschuss des Abends abgegeben, dieser landete aber in den Händen von Weitefelds Schlussmann Sören Trippler (10.). Auch André Fischer versuchte mehrfach, für Gefahr zu sorgen, kam mit seinen Abschlüssen aber nicht durch.
Auch nach dem Wechsel war der gastgebende Bezirksligist bemüht, sich Chancen zu erarbeiten. Doch nachdem das gute Zusammenspiel zwischen Lopata und Thom ins Leere gelaufen war (60.), ging im Gegenzug die Post ab. Markus Wiemer setzte sich schnell über die rechte Seite durch und passte flach in die Mitte, wo Johannes Kühne clever durchließ, damit André Fischer aus acht Metern abziehen konnte. Trippler war zwar noch am Ball, konnte die Führung der SG Neitersern aber nicht verhindern (61.). Die Freude der Gäste über das 0:1 währte allerdings nicht lange. Nach Thoms Flanke von der linken Seite, die Lammert zu kurz abwehrte, staubte Mockenhaupt ab – 1:1 (65.).
Die Gäste schüttelten sich nach dem prompten Ausgleich kurz, um dann zurückzuschlagen: Einen langen Ball bekam die Weitefelder Abwehrreihe nicht geklärt, was Johannes Kühne eiskalt bestrafte, indem er allein vor Trippler einschoss (73.). Danach drängte Neitersen weiter. Zunächst scheiterte Joker Marco Scholz (85.), dann legte erneut Kühne nach einem Doppelpass mit Fischer das 1:3 nach und sorgte so für die Entscheidung (90.). „Es war ein schweres Spiel, erst nach der Pause sind wir besser reingekommen“, war Neitersens Lukas Haubrich erleichtert. Sein Weitefelder Kollege Jörg Mockenhaupt sagte: „Wir haben in der ersten Halbzeit viel investiert, am Ende mussten wir dem Aufwand Tribut zollen und haben den zweiten und dritten Treffer zu leicht kassiert.“
Quelle: Rhein Zeitung Online; Justin Keeler/Marco Rosbach
SG Weitefeld-L./Fr./N. - SG Neitersen/A. 1:3 (0:0)
Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen: Trippler - Seibel, Becker, Mudersbach - Neitzert, Thom, Schönberger (76. Mauer), Cichowlas, Lohmar - Mockenhaupt (65. Nagel), Lopata.
Neitersen/Altenkirchen: Lammert - Roscher, Haubrich, Holzinger Wiemer, Weber (82. Gahlmann), Molzberger, Berger - Langemann (67. Scholz), Kühne (90.+2 Dietz), Fischer.
Schiedsrichter: Fuat Yalcinkaya (Bendorf) - Zuschauer: 310.
Tore: 0:1 André Fischer (61.), 1:1 Jan Niklas Mockenhaupt (65.), 1:2, 1:3 Johannes Kühne (73., 90).