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0:1 Niederlage; Jokertor bringt Neitersen um wenigstens einen Punkt – Hochwald-Zerf kommt in der Endphase zum Siegtreffer;

Die SG Neitersen/Altenkirchen hat ihr Mammutprogramm von fünf Spielen innerhalb von 13 Tagen mit einer Niederlage abgeschlossen. Im Rheinlandliga-Auswärtsspiel bei Aufsteiger SG Hochwald Zerf unterlagen die Wiedbachtaler und Kreisstädter mit 0:1 (0:0). Dabei hatte Hochwald-Trainer Fabian Mohsmann ein glückliches Händchen bewiesen. Er brachte in der 72. Minute Kevin Keck ins Spiel, dem fünf Minuten später der entscheidende Treffer gelang.
sg gegen Hochwald Zerf
André Fischer (am Ball) traf in der Anfangsphase das Außennetz und war damit genauso glücklos im Abschluss wie die gesamte Mannschaft der SG Neitersen bei der 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger SG Hochwald Zerf.
Foto: A. Krist
Eigentlich kamen die Gäste aus Neitersen bei der SG Hochwald Zerf gut in die Partie. Bereits nach acht Minuten hatte André Fischer die erste Gelegenheit zur Führung. Aus spitzem Winkel traf er allerdings nur das Außennetz. Nur drei Minuten später die nächste vielversprechende Möglichkeit: Spielertrainer Lukas Haubrich sah in der Mitte den mitgelaufenen Fischer, doch SGH-Schlussmann Jan Niklas Koltes entschärfte den Querpass in letzter Sekunde (11.). Zumindest bis zu diesem Zeitpunkt trug das frühe Pressing der Gäste erste Früchte.
Nach der Anfangsphase wurden aber auch die Hausherren mutiger. Robin Mertinitz (14.) traf nach einem Eckstoß in den Rückraum mit seinem Abschluss nur den Außenpfosten. Nur drei Minuten später kam auch Matthias Burg zu einer guten Chance, seinen sehenswerten Distanzschuss konnte Gästetorwart Constantin Redel mit einer starken Parade entschärfen. In dieser Phase kam der Aufsteiger aus dem Hochwald immer häufiger zu gefährlichen Abschlüssen. Einen weiteren Fernschuss aus rund 25 Metern von Peter Irsch (22.) parierte Redel erneut stark.
Bis zur Pause übernahm dann aber wieder die Spielgemeinschaft aus Neitersen und Altenkirchen das Kommando – vorerst allerdings ohne größere Torchancen zu kreieren. Dennoch hätten die Gäste noch vor der Pause in Führung gehen können. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Simon Langemann (35.) vor dem herausstürmenden Koltes an den Ball und köpfte die Kugel nur Zentimeter über das Gehäuse der Zerfer.
Die ersten Minuten nach dem Pausentee gehörten aber wieder den Gastgebern. Gepuscht von den rund 300 Zuschauern kämpfte sich die SG Hochwald immer besser in die Partie hinein. Da es zu Beginn der zweiten Hälfte nur wenige Chancen zu verzeichnen gab, wurde deutlich, dass beide Kontrahenten dem hohen Tempo im ersten Durchgang Tribut zollen mussten. „Wir wollten das Tempo bewusst hochhalten. Das ist uns zu Beginn auch gut gelungen. Zudem kamen wir zu dem einen oder anderen Abschluss, den wir nicht konsequent genutzt haben“, bilanzierte Lukas Haubrich, Spielertrainer von der SG Neitersen.
Die Gäste aus Neitersen kamen in der Folge nur noch einmal gefährlich vor das Tor der Zerfer. André Fischer (65.) kam im Sechszehner der Hausherren zu einer Direktabnahme, welche Jan Niklas Koltes stark parierte. Nur fünf Minuten später konnte sich auch sein Gegenüber Constantin Redel erneut auszeichnen. Nach einem tollen Pass von René Mohsmann hatte Matthias Burg (70.) plötzlich freie Bahn und scheiterte mit seinem Abschluss an Redel.
Wenige Minuten später war dann aber auch Redel ohne Chance. Der eingewechselte Kevin Keck (77.) nahm am linken Sechszehner-Eck Maß und traf platziert ins lange Eck zur Führung für die Hochwälder. In der Folge warf die SG Neitersen noch mal alles nach vorne, hatte aber an diesem Tag einfach nicht die nötige Durchschlagskraft in der Offensive. So blieb es schlussendlich beim 0:1 aus Sicht der SGN. „In der zweiten Halbzeit haben wir nicht viel zugelassen und fangen so ein Ei am Ende. Wir hatten jetzt fünf Spiele in 13 Tagen, das war schon ein Hammerprogramm. Trotz allem sind wir ein hohes Tempo gegangen. Natürlich werden wir im Training auch daran arbeiten, vor dem Tor wieder konsequenter zu werden“, sagte Haubrich.
Hochwald-Trainer Mohsmann meinte: „Beide Teams haben spielerisch eine gute erste Halbzeit hingelegt, daher gab es auf beiden Seiten auch einige Chancen. Am Ende wollten wir den Sieg vielleicht einen Tick mehr.“
Quelle: Rhein Zeitung Online, Mitarbeiter Alexander Krist