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Vorbericht zum Rheinlandligaspiel: SG Neitersen/Altenkirchen – FSV Trier-Tarforst (Fr., 20.30 Uhr).

Der Trend beider Mannschaften könnte gegenläufiger kaum sein: Auf der einen Seite die Westerwälder, denen in den vergangenen Wochen fast alles gelang, was sich in Tabellenplatz fünf samt Optionen nach oben widerspiegelt; auf der anderen Seite die Mannschaft aus dem Trierer Höhenstadtteil, die sich mit sechs Niederlagen in Serie in höchste Abstiegsgefahr manövriert hat. „Das wundert mich sehr“, sagt Maik Rumpel, der Trainer der Neiterser. „Ich denke, dass Tarforst durchaus Qualität in der Mannschaft hat, vor allem offensiv.“ Einzig war davon auf dem Platz zuletzt wenig zu sehen. Klar, ihren bis dato letzten Sieg haben die Trierer deutlich gestaltet (5:1 gegen Ellscheid), auch haben sie davor durch ein 4:3 in Andernach oder auch ein achtbares 0:1 gegen Eisbachtal aufhorchen lassen. Doch seit Ende März geht nichts mehr.
„Da merkt man dann, dass Fußball oft auch Kopfsache ist“, kann sich Rumpel in die Lage des Gegners versetzen. Manche Entwicklungen ließen sich schwer aufhalten, wenn sie erst einmal richtig in Gang geraten seien, weiß der SG-Coach. Bei dem von ihm und Spielertrainer Lukas Haubrich trainierten Team aus Neitersen und Altenkirchen ist das auch so – allerdings im positiven Sinne. Von einem Erlebnis wie dem 1:2 in Mendig lässt sich der Tabellenfünfte nicht mehr erschüttern. „Der Glaube an die eigene Klasse bleibt einfach“, sagt Rumpel. „Die Mannschaft weiß, was sie kann, und ist nicht durch ein schlechteres Ergebnis unterzukriegen.“
Besagter Niederlage in Mendig folgten binnen zehn Tagen Erfolge gegen Mehring, Mayen und zuletzt in Oberwinter, wodurch Neitersen drei Spieltage vor Saisonende bereits drei, vier beziehungsweise fünf Punkte Vorsprung auf seine direkten Verfolger hat. Zugleich ist nach vorne noch einiges möglich. Die Tabelle lüge nicht, bemüht Rumpel einen Satz, der zu diesem späten Zeitpunkt der Saison sicher weit mehr als eine Floskel ist. „Dass wir jetzt da stehen und sogar noch Chancen haben, Vierter oder sogar Dritter zu werden, ist sicher kein Zufall, sondern hängt mit sehr viel Arbeit und Fleiß zusammen.“ Die Mannschaft würde noch immer sehr gut mitziehen. Anzeichen, dass irgendjemand schon satt sei, gebe es nicht. „Wir alle wollen die Saison bestmöglich abschließen“, schickt Rumpel eine Ansage an die Konkurrenz, die vor allem in der Nachbarschaft gerne gehört werden dürfte. In der Tabelle steht Trier-Tarforst in direkter Nähe zu Malberg und Betzdorf.
Bericht: Rhein Zeitung, Mitarbeiter Marco Roßbach