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Neitersen muss bei 2:1 gegen Mehring bis zum Schluss zittern – SG trifft in jeder Halbzeit jeweils früh

In einem Rheinlandliga-Spiel, in dem beiden Mannschaften durchaus anzumerken war, dass sie in Sachen Abstieg längst aus dem Schneider sind, besiegte die SG Neitersen/Altenkirchen am Freitagabend den SV Mehring mit 2:1 (1:0). Dabei ebneten die Neiterser auf der heimischen „Emma“ den Weg zum Erfolg mit zwei Treffern, die sie jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten erzielten.
In einer ausgeglichenen Begegnung zweier Mannschaften, die in der Tabelle fernab von Gut und Böse stehen, waren es die Gastgeber, die in der ersten Halbzeit die etwas gefährlicheren Aktionen in Richtung des gegnerischen Tores zu verzeichnen hatten. Wirklich zwingend wurden die Wiedbachtaler und Kreisstädter dabei allerdings nicht – abgesehen von der neunten Spielminute. Da tankte sich Dominik Moll über die rechte Seite durch und flankte nach innen zu Florian Raasch. Der Torjäger tat aber nicht das, wofür er im Winter geholt wurde, sondern legte uneigennützig ab auf den besser postierten Stefan Peters, der den Ball aus 13 Metern flach im rechten Eck versenkte.
Und Mehring? Die Gäste von der Mosel blieben relativ harmlos und hatten erst wenige Minuten vor der Pause ihre erste große Chance. Die entsprang aus einem eher harmlosen Einwurf heraus, nach dem Sturmspitze Burak Sözen plötzlich frei im Strafraum an den Ball kam, diesen aber sowohl an Neitersens Schlussmann Constantin Redel als auch am Tor vorbeischoss (38.).
Nach dem Seitenwechsel änderte sich kaum etwas. Die zweite Hälfte begann sogar genau so wie die erste – mit einem frühen Tor für Neitersen. Keine vier Minuten waren seit dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Vincent Hardt vergangen, da startete Stefan Peters in der eigenen Hälfte einen Sololauf und profitierte dann wohl davon, dass die Mehringer Hintermannschaft mit einem Abspiel rechnete, anstatt ihn zu attackieren. Das Abspiel folgte dann wenige Augenblicke später und fand in André Fischer einen dankbaren Empfänger, der Gästekeeper Jan Herrmany keine Abwehrchance ließ und auf 2:0 stellte.
Damit schien eine Vorentscheidung gefallen. Die wohl endgültige Entscheidung verpassten die Einheimischen nach etwas mehr als einer Stunde, als sich Fischer und Raasch eine Doppelchance bot. Doch sowohl der Torschütze des zweiten Treffers, der an Herrmany scheiterte, als auch der Vorlagengeber zum ersten Treffer, der den Abpraller freistehend am Tor vorbeischoss, verpassten das 3:0 (63.).
Das rächte sich am Ende zwar nicht, doch zittern mussten die Neiterser trotzdem bis zum Schluss. Denn nachdem Mehrings Freistoßspezialist Patrick Herres einen solchen aus 18 Metern noch auf die Latte gesetzt hatte (69.), verkürzte er in der 83. Minute mit einem Heber über den etwas zu weit vor seinem Kasten stehenden Redel doch noch. Als die Gäste dann in der Nachspielzeit noch einen Eckball zugesprochen bekamen, schwante dem heimischen Anhang Böses. Doch die Hereingabe landete in den Händen von Redel, der den Dreier damit festhielt.
„Wir haben den Ball ganz gut laufen lassen, es aber verpasst, den Sack zuzumachen“, meinte Lukas Haubrich hinterher. Der angeschlagene Spielertrainer der Neiterser hatte sich das Geschehen komplett von der Seitenlinie aus angesehen. Mehrings Trainer Frank Meeth bemängelte derweil, dass seine Mannschaft nicht genügend Druck hatte aufbauen können und lobte das Neiterser Konterspiel.
Neitersen: Redel – Wiemer, Holzinger, Heuten, Berger – Molzberger, Stein – Peters (85. Kühne), Moll (77. Dietz), Fischer – Raasch.
Mehring: Herrmany – A. Dietz, S. Dietz, Fuhs, Emmerich (55. Meeth) – Schmitt (78. Haas) – Bemsch, Herres, Schuwerack, Eiden – Sözen.
Schiedsrichter: Vincent Hardt (Altendiez).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Stefan Peters (9.), 2:0 André Fischer (49.), 2:1 Patrick Herres (83.).
Quelle: Rhein Zeitung Online; Mitarbeiter Désirée Rumpel/A. Hundhammer