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4:1 Sieg in Morbach: SG Neitersen ist diesmal auf der Höhe

Am Mittwochabend hatte bei der SG Neitersen/Altenkirchen nach der 1:2-Niederlage gegen Ellscheid große Enttäuschung geherrscht. Doch diese schlug mit fortschreitender Dauer des Rheinlandligaspiels beim SV Morbach am Sonntagnachmittag mehr und mehr in Freude um. Mit 4:1 (2:0) setzten sich die Westerwälder im Hunsrück durch. Dabei sprach Spielertrainer Lukas Haubrich hinterher von etwas, das im Fußball in der Regel eher vor den Spielen beschworen wird: der Tagesform. Denn genau die sei bei seiner Mannschaft in Morbach entscheidend gewesen. „Wir waren voll auf der Höhe, haben diesmal die Entschlossenheit gehabt, die uns gegen Ellscheid fehlte“, benannte Haubrich das Kernelement, das ihm und seiner Mannschaft in Morbach zum Erfolg verholfen hat.
Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste eher schlecht. Torwart Constantin Redel verletzte sich in der achten Minute beim Rauslaufen in der Leistengegend und musste durch René Schröter ersetzt werden. Dass auch bei ihm die Tagesform stimmte, bewies der Ersatzkeeper in der 21. Minute, als er im Eins-gegen-Eins mit einem Morbacher Angreifer zur Stelle war und die Führung festhielt. Für die hatte drei Minuten zuvor Johannes Kühne gesorgt. Im Anschluss an eine abgewehrte Ecke schlug André Fischer im zweiten Versuch den Ball auf den langen Pfosten, wo der Routinier abermals seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte.
Drei Minuten später verpassten die Einheimischen dann den Ausgleich und die Chance, dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben. Denn wiederum nur drei Minuten danach klingelte es ein weiteres Mal auf der anderen Seite – und wie. Dort hielt Florian Raasch nämlich 25 Meter vor Tor einfach mal drauf und stellte damit auf 2:0, wobei Morbachs Schlussmann Yannick Görgen für Haubrichs Geschmack vielleicht etwas zu weit vor seinem Kasten stand.
Der Neiterser Spielertrainer selbst leitete im zweiten Abschnitt den dritten Treffer ein, als er nach Balleroberung auf Kühne durchsteckte, der Raasch seinen zweiten Treffer auflegte (68.). Es war die Entscheidung in einem Spiel, in dem die Morbacher jedoch von den Kräfteverhältnissen keineswegs klar unterlegen waren. „Gerade im Zentrum waren sie sehr ballsicher“, meinte Haubrich, der in der 54. Minute tief durchatmen konnte, als Casmir Mbachu mit seinem Pfostenschuss die Gelegenheit verpasste, die Einheimischen doch noch mal heranzubringen.
Zwar verbuchten die Morbacher noch einen Torerfolg durch ihren Kapitän Heiko Weber, der mit einem platzierten Flachschuss aus 20 Metern Schröter keine Abwehrchance ließ (71.). Doch in Anbetracht von immer noch zwei Toren Vorsprung ließen sich die Neiterser nicht mehr aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil, denn Stefan Peters tat es Weber kurz darauf gleich und vollendete einen Konter ebenfalls mit einem Flachschuss ins linke Eck den alten Abstand wieder her (73.). Der wäre dann beinahe noch auf vier Tore angewachsen, doch Johannes Kühne scheiterte am Pfosten und Dominik Moll im Nachschuss an Görgen (83.).
Den fünften Treffer hätten die Kombinierten aus dem Wiedbachtal und der Kreisstadt aber ohnehin nicht mehr gebraucht, um für eine Premiere zu sorgen. Erstmals in dieser Saison stehen sie nämlich mit einer positiven Tordifferenz da. Bis dahin war es allerdings auch ein weiter Weg. Haubrich: „Wenn man bedenkt, dass wir nach vier Spieltagen schon 17 Gegentore kassiert hatten, ist das nur ein weiterer Beleg für unsere tolle Entwicklung.“
Morbach: Görgen – Haubst, Hoffmann, Weber, Kerzan, Schell, Botiseriu, Marx (76. Mart), Schultheis, Ruster, Mbachu (71. Heintel).
Neitersen: Redel (8. Schröter) – Wiemer, Holzinger, Berger, Molzberger – Stein, Haubrich (80. Moll) – Peters, Kühne (87. Hees), Fischer – Raasch.
Schiedsrichter: Arianit Besiri (Trier).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Johannes Kühne (18.), 0:2, 0:3 beide Florian Raasch (24., 68.), 1:3 Heiko Weber (71.), 1:4 Stefan Peters (73.).
Quelle: Bericht und Foto Rhein Zeitung Online, Mitarbeiter Andreas Hundhammer