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Aktuelle News: "4300 Euro" Spenden kamen beim Benefizspiel für "Philipp kämpft ..." zusammen. Danke an alle Spender ! siehe News

Kreisliga A: SG Neitersen/Altenkirchen II – SG Herdorf 3:2 (1:2).

Die Reserve der SG Neitersen hat den lang ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren und damit die Rote Laterne an die SG Gebhardshainer Land abgegeben. Dabei verschliefen die Hausherren die Anfangsphase völlig, schon nach zehn Minuten führten die Gäste durch den Doppelsch

A-Junioren Rheinlandliga: JSG Altenkrichen/Neitersen gegen JFV Hunsrückhöhe Morbach; 1:0 (0:0)

Ein Freistoßtor von Pascal Moll in der 88. Spielminute verhalf unserer U-19 am 5. Spieltag der laufenden Rheinlandliga- Saison zum nächsten Heimsieg. Morbach war von Beginn an sehr defensiv eingestellt. Mit einer Fünferkette versuchte der Gast die Räume vor dem eigenen

B-Junioren Rheinlandliga: JSG Altenkirchen / Neitersen : JSG Hattert 3:5 (2:3)

Bereits früh gelang es der Heimelf durch Til Cordes in Führung zu gehen. Doch die Führung sollte nicht lange halten. Hattert konnte den Spielstand binnen Minuten durch 2 direkt verwandelte Freistöße drehen. Ein weiterer Fehler im Aufbauspiel führte zum 3:1 für Hattert.

C-Jugend Bezirksliga-Ost: JSG Neitersen/Altenkirchen - Sportfreunde Eisbachtal II 1:0 (0:0)

C1 behauptet Tabellenspitze! Auch im Spitzenspiel gegen die C-Jugend Rheinlandliga-Reserve der Eisbachtaler Sportfreunde zeigten wir uns nervenstark. Es war das zu erwartende spannende Spiel mit dem entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit. Noch bis kurz vor Anpfiff

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D Jugend Bezirksliga: JSG Altenkirchen - Neitersen : JSG Birlenbach 3:0 (2:0)

Bereits nach sechs Minuten erzielte Mika Nauroth das 1:0 für die JSG Altenkirchen – Neitersen, die auch während des gesamten Spiels die überlegene Mannschaft war. Bis zur Pause gelang der JSG durch Sven Henrichs noch ein weiterer Treffer. In der zweite Hälfte kamen die

Am achten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga ist dem SV Windhagen der erste Saisonsieg gelungen

Am achten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga ist dem SV Windhagen der erste Saisonsieg gelungen. Durch den 5:1 (2:0)-Erfolg über die SG Neitersen/Altenkirchen holte der SVW nicht nur seinen ersten Dreier, sondern gab auch die rote Laterne des Schlusslichts ab. Windhagen

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Vorbericht zum Spiel der Rheinlandliga: SV Windhagen – SG Neitersen/Altenkirchen (So., 15.30 Uhr).

Bis zum siebten Spieltag hat es gedauert, ehe die Neiterser erstmals in dieser Saison den Platz als Verlierer verlassen mussten. Diese Niederlage, dein 0:2 daheim gegen Salmrohr, hatte sich aber bereits in den Spielen zuvor angebahnt. „Wir hatten irgendwie darum gebette

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SG Rennerod/Irmtraut/Seck – SG Neitersen/Altenkirchen II 4:0 (1:0).

In einer einseitigen Partie bestimmte der Tabellenführer von Anfang an das Spiel und machte auf dem Hartplatz in Seck eine gute Partie. Mit einem indirekten Freistoß brachte Spielertrainer Pascal Heene seine Mannschaft in der 22. Minute in Führung, danach verpasste es s

Vorbericht zum Spiel bei der SG SG Rennerod/Irmtraut/Seck !

Der neben der SG Daaden/Biersdorf weiterhin verlustpunktfreie Spitzenreiter geht als klarer Favorit gegen das sieglose Schlusslicht in die Partie auf dem Secker Hartplatz, um mit dem fest eingeplanten sechsten „Dreier“ in Folge die Tabellenführung zu verteidigen. Die Re

A-Junioren Rheinlandliga: SG Betzdorf 06 : JSG Altenkirchen/Neitersen; 2:7 (0:4)

In der vorgezogenen A- Jugend- Rheinlandpartie traten wir zum Derby bei der SG Betzdorf an. Nach der Niederlage in Wirges galt es wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden und einen direkten Mitstreiter im Kampf um den Klassenverbleib auf Distanz zu halten. Auf dem rut

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Cornel Hirt: Wahnsinn, was die Mannschaft geleistet hat

Details
Quelle: Bericht und Foto von Rhein Zeitung Lokalsport Online
Cornel Hirt
Altenkirchen/Neitersen. Die SG Altenkirchen/Neitersen ist die neue Nummer eins im Kreis – zum ersten Mal überhaupt. Für Cornel Hirt ist es nach vier Jahren als Trainer des Fußball-Rheinlandligisten ein gelungener Abschluss. Daher lohnt neben dem einfachen Blick auf die vergangene Saison auch eine Rückschau auf das Gesamte. Im Gespräch mit unserer Zeitung macht Hirt klar: Seine Mannschaft hat trotz diverser Hindernisse eine beeindruckende Entwicklung genommen.
 
Herr Hirt, Sie waren vier Jahre am Stück als Trainer bei der SG Altenkirchen/Neitersen tätig. Das letzte Jahr war das erfolgreichste. Hat sich die Mannschaft demnach kontinuierlich weiterentwickelt?
 
Das erste Jahr war schwierig, da hatten wir keine Rheinlandligataugliche Mannschaft. Danach ging es darum, etwas zu verändern, Spieler, die jahrelang im Verein waren, auszusortieren, auch wenn das in einem Dorfverein nicht einfach ist. Dass dabei im ersten Jahr nicht alles auseinandergefallen ist, hing sicherlich auch damit zusammen, dass wir uns im Rheinlandpokal irgendwie bis ins Finale durchgewurschtelt hatten. Danach ging die Umstrukturierung los. Neue Spieler wie André Fischer, Julian Holzinger oder Simon Mankel wurden in der folgenden Saison sehr wichtig und haben das Mannschaftsbild geprägt.
 
Kommen wir zur abgelaufenen Saison. Hier haben in der Rheinlandliga nur fünf Mannschaften mehr Tore geschossen als Ihre. Von insgesamt 71 Toren haben Marco Scholz, André Fischer und Julian Holzinger 51 gemacht. Zählt dieses Angriffstrio zum Besten, was die Liga in dieser Spielzeit zu bieten hatte?
 
Von der Torquote her mit Sicherheit. Aber man muss das differenziert betrachten. Es sind nämlich auch Spieler, die kaum Druck auf den Ball machen und nur wenig mit nach hinten arbeiten. Das hat sich gerade in Spielen gegen die Spitzenteams gezeigt, gegen die wir fast nie konkurrenzfähig waren. Auf der anderen Seite haben sie gegen Mannschaften, die mit uns in etwa auf einem Niveau waren, oftmals den Unterschied ausgemacht. Wenn man das dann alles zusammennimmt, kommt ein Torverhältnis heraus, das eigentlich nicht zu unserem Tabellenplatz passt.
 
In der Tat. 96 Gegentore sind nämlich der drittschlechteste Wert der Liga. Ist das hauptsächlich der mangelnden Abwehrarbeit der Stürmer zuzuschreiben oder mehr der Tatsache geschuldet, dass viele Spieler im Kader aus der Kreisliga hinzugekommen sind, denen die taktische Ausbildung fehlt?
 
Das hat natürlich auch eine Rolle gespielt. Wir hatten fast nur Spieler, die aus unteren Ligen zu uns kamen oder die nie in einem anderen Verein waren. In Neitersen ist eben alles ein bisschen anders, und es ist schwierig, etwas zu verändern. Letztendlich würde es viele der Jungs überfordern, wenn man zu viel im taktischen Bereich arbeitet. Deshalb habe ich das auch im Rahmen gehalten.
 
Bei der Anzahl an Toren und Gegentoren verwundert es nicht, dass es in den Spielen der SG Altenkirchen im Durchschnitt die meisten Tore zu sehen gab. Eigentlich nichts für jemanden, der lieber kontrollierten Fußball spielen lassen will.
 
Das stimmt schon. Aber ich wollte in erster Linie einen anderen Weg einschlagen. Ich habe Neitersen immer nur als kämpfende, aggressive, provozierende Mannschaft gekannt, in deren Spielen immer Theater war. Das wollte ich ändern und eine gewisse Ruhe und einen anderen Stil auf den Platz bringen. Dass man dabei so viele Gegentore kassiert, war natürlich nicht Teil des Plans, doch das war aus den genannten Gründen eben nicht abzustellen.
 
Sie mussten insbesondere im Saisonendspurt immer wieder Stammspieler an die zweite Mannschaft abgeben. Glauben Sie, dass in der Meisterschaft noch mehr drin gewesen wäre, wenn Sie stets auf alle Spieler hätten zurückgreifen können?
 
Ich glaube schon, dass insgesamt viel mehr möglich gewesen wäre, wenn die erste Mannschaft die Priorität genossen hätte, die ihr als solche zukommen müsste. Ob das Buhei um die zweite Mannschaft für einen Verein förderlich ist, bezweifle ich. Ich habe das dann einfach so hingenommen, auch wenn das ein Weg ist, den ich persönlich nicht als sinnvoll erachte. Wenn man im Training immer nur einen Kader von 13 Feldspielern hat, dann ist es fast Wahnsinn, was die Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. Allgemein hätte ich mir einfach gewünscht, dass sich in Neitersen alles mehr in Richtung leistungsorientiertem Fußball entwickelt. Das haben wir ein Stückweit geschafft, aber am Ende des Tages ist da noch viel Luft nach oben. Ich bin eben kein Fan davon, dass ein Spieler vorher in der zweiten Mannschaft spielt und sich dann noch bei der Ersten auf die Bank setzt.
 
Sind Sie denn der Überzeugung, dass es bei der SG Mendig, ihrem neuen Verein, anders laufen wird?
 
Ich habe Mendig auch nur aus der Ferne beobachtet. Ich denke, es wird eine ähnliche Aufgabe werden, bei der manche Dinge vielleicht einfacher zu klären sind. Grundsätzlich kann ich über meine Zeit in Neitersen aber nichts Schlechtes sagen, sonst wäre ich ja nicht vier Jahre am Stück da gewesen. Der Verein ist gut aufgestellt, und es ist gut, dass jetzt mal ein Schnitt gemacht wird.
 
Drei abschließende Fragen: Was war für Sie der Höhepunkt der Saison?
 
Ein besonderes Spiel war das in der Hinrunde zu Hause gegen Windhagen. Als wir in der 91. Minute das 1:1 und in der 94. das 2:1 machten in einem Spiel, das eigentlich schon verloren war. Bei einer Niederlage hätte die Saison auch schnell in eine andere Richtung kippen können.
 
Was war für Sie der Tiefpunkt?
 
Da fällt mir spontan keiner ein. Auch die hohen Niederlagen waren für mich keine Tiefpunkte, das war alles irgendwie erklärbar.
 
Wie zufrieden sind Sie mit der Saison auf einer Skala von 1 bis 10?
 
Ich gebe dem Ganzen eine gute 6.
 
Das Gespräch führte unser Redakteur Andreas Hundhammer von der Rhein Zeitung