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HOT NEWS
Aktuelle News: Größter sportlicher Erfolg in der WSN Geschichte: Unsere 2. Mannschaft errang in der Abschlußtabelle der Kreisliga A als Aufsteiger den 7. Platz und unsere 1. Mannschaft wurde in der Rheinlandliga Tabellenfünfter !

Vorbericht Rheinlandliga: SG Neitersen/Altenkirchen – SV Mehring (So., 15 Uhr, in Altenkirchen).

Zwei Spiele, sechs Punkte, sieben Tore geschossen, keins kassiert – ob Lukas Haubrich das Umfeld der SG Neitersen/Altenkirchen nach dem Klassestart schon beruhigen muss? „Wir müssen niemanden beruhigen“, verneint der Spielertrainer und erklärt: „Wir haben uns letztes Ja

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Vorbericht zum Rheinlandligaspiel VfB Linz – SG Neitersen/Altenkirchen (Freitag, 20 Uhr).

Die jungen Wilden des VfB Linz haben gleich zu Beginn der neuen Runde gezeigt, dass auch in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist. Mit dem 3:1-Auswärtssieg beim TuS Oberwinter holten die Linzer ihren ersten drei Punkte. „Mir hat richtig gut gefallen, wie kontrolliert w

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Rheinlandligaauftakt; Neitersen macht es beim 3:0 zu lange spannend – Malberg dezimiert sich doppelt selbst

Der Aufgalopp zur neuen Spielzeit in der Fußball-Rheinlandliga auf der Altenkirchener Glockenspitze konnte sich sehen lassen. 321 Zuschauer wohnten am Freitagabend dem Lokalduell zwischen der SG Neitersen/Altenkirchen und der SG Malberg/Rosenheim bei, das die Gastgeber

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Tennisabteilung des WS Neitersen blickt auf eine schwere Saison zurück

NEITERSEN – Die Medenspielsaison der Tennisabteilung des WSN ist abgeschlossen – Nach dem letztjährigen Aufstieg aller drei Mannschaften, war der Klassenerhalt das erklärte Saisonziel. Trotz personeller Engpässe konnten die Herren 30 in der A-Klasse, mit zwei Siegen und

Rheinlandliga-Relegation A-Junioren Rheinlandliga: JSG Altenkirchen/Neitersen : JSG Pluwig/ Gusterath 0:2 (0:1)

Eine sehr bittere Erfahrung machten die Jungs unserer kommenden A- Jugend im entscheidenden Relegationsspiel um den Aufstieg in die Rheinlandliga. Obwohl man über die gesamte Spielzeit hinweg den Gegner mehr oder weniger in seiner Spielhälfte einschnürte, gelang uns kei

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E1: Kreismeister mit einem 4:2 (2:0) gegen die JSG Daaden

Am letzten Spieltag der Leistungsklasse (30.05.2018) konnte die Mannschaft von Ralf Graben und Kosta Dortmann gegen die JSG Daaden nicht überzeugen und verlor mit 4:5. Leider wurden an diesem Tag zu viele Fehler, insbesondere auf dem Spielfeld gemacht. Dagegen zeigte di

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Relegationsspiel zur A-Jugend Rheinlandliga: JSG Altenkirchen/Neitersen : JSG Atzelgift 4:1 (3:1)

Unsere A- Jugend bleibt weiter im Rennen um den begehrten letzten Rheinlandligaplatz der Saison 2018/2019. Vor einer sehr stattlichen Kulisse von rd. 200 Zuschauern trafen wir im zweiten Relegationsspiel auf unseren Nachbarn, die JSG Atzelgift. Schon vor der Partie war

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Relegationsspiel der A-Jugend zur Rheinlandliga: JFV Zissen : JSG Altenkirchen/Neitersen 1:1 (1:0)

Im ersten Relegationsspiel zur A- Jugend- Rheinlandliga 2018/2019 traten wir beim Tabellenzweiten der Bezirksliga Mitte an. Der Gegner war uns nicht ganz unbekannt, denn der JFV gewann mit den für die Relegationsrunde spielberechtigten Jahrgängen 2000 und 2001 in der Sa

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E2 baut ihren Vorsprung weiter aus !

Am vergangenen Montag war die JSG Pottum 2 zu Gast in Altenkirchen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen wollte die E2 ihren Tabellenvorsprung ausbauen. Das gelang mit einem 15:0 Einbahnstraßen-Fußball sehr gut. Die Torschützen waren: Ben L. 3x, Ali Ö. 3x, Marc W. 2x, Le

A-Junioren Bezirksliga Ost: JSG Altenkirchen/Neitersen gegen Spvgg Wirges; 5:0 (2:0)

Der Titelgewinn der Wirgeser war nicht mehr zu verhindern, gegen den Meister einen 5:0-Kantersieg zu feiern, gibt aber ein ebenso gutes Gefühl wie der dritte Tabellenplatz, auf dem die Altenkirchener die Runde beenden. Die Mannschaft von Jörg Schüler erwischte gegen die


Cornel Hirt: Wahnsinn, was die Mannschaft geleistet hat

Details
Quelle: Bericht und Foto von Rhein Zeitung Lokalsport Online
Cornel Hirt
Altenkirchen/Neitersen. Die SG Altenkirchen/Neitersen ist die neue Nummer eins im Kreis – zum ersten Mal überhaupt. Für Cornel Hirt ist es nach vier Jahren als Trainer des Fußball-Rheinlandligisten ein gelungener Abschluss. Daher lohnt neben dem einfachen Blick auf die vergangene Saison auch eine Rückschau auf das Gesamte. Im Gespräch mit unserer Zeitung macht Hirt klar: Seine Mannschaft hat trotz diverser Hindernisse eine beeindruckende Entwicklung genommen.
 
Herr Hirt, Sie waren vier Jahre am Stück als Trainer bei der SG Altenkirchen/Neitersen tätig. Das letzte Jahr war das erfolgreichste. Hat sich die Mannschaft demnach kontinuierlich weiterentwickelt?
 
Das erste Jahr war schwierig, da hatten wir keine Rheinlandligataugliche Mannschaft. Danach ging es darum, etwas zu verändern, Spieler, die jahrelang im Verein waren, auszusortieren, auch wenn das in einem Dorfverein nicht einfach ist. Dass dabei im ersten Jahr nicht alles auseinandergefallen ist, hing sicherlich auch damit zusammen, dass wir uns im Rheinlandpokal irgendwie bis ins Finale durchgewurschtelt hatten. Danach ging die Umstrukturierung los. Neue Spieler wie André Fischer, Julian Holzinger oder Simon Mankel wurden in der folgenden Saison sehr wichtig und haben das Mannschaftsbild geprägt.
 
Kommen wir zur abgelaufenen Saison. Hier haben in der Rheinlandliga nur fünf Mannschaften mehr Tore geschossen als Ihre. Von insgesamt 71 Toren haben Marco Scholz, André Fischer und Julian Holzinger 51 gemacht. Zählt dieses Angriffstrio zum Besten, was die Liga in dieser Spielzeit zu bieten hatte?
 
Von der Torquote her mit Sicherheit. Aber man muss das differenziert betrachten. Es sind nämlich auch Spieler, die kaum Druck auf den Ball machen und nur wenig mit nach hinten arbeiten. Das hat sich gerade in Spielen gegen die Spitzenteams gezeigt, gegen die wir fast nie konkurrenzfähig waren. Auf der anderen Seite haben sie gegen Mannschaften, die mit uns in etwa auf einem Niveau waren, oftmals den Unterschied ausgemacht. Wenn man das dann alles zusammennimmt, kommt ein Torverhältnis heraus, das eigentlich nicht zu unserem Tabellenplatz passt.
 
In der Tat. 96 Gegentore sind nämlich der drittschlechteste Wert der Liga. Ist das hauptsächlich der mangelnden Abwehrarbeit der Stürmer zuzuschreiben oder mehr der Tatsache geschuldet, dass viele Spieler im Kader aus der Kreisliga hinzugekommen sind, denen die taktische Ausbildung fehlt?
 
Das hat natürlich auch eine Rolle gespielt. Wir hatten fast nur Spieler, die aus unteren Ligen zu uns kamen oder die nie in einem anderen Verein waren. In Neitersen ist eben alles ein bisschen anders, und es ist schwierig, etwas zu verändern. Letztendlich würde es viele der Jungs überfordern, wenn man zu viel im taktischen Bereich arbeitet. Deshalb habe ich das auch im Rahmen gehalten.
 
Bei der Anzahl an Toren und Gegentoren verwundert es nicht, dass es in den Spielen der SG Altenkirchen im Durchschnitt die meisten Tore zu sehen gab. Eigentlich nichts für jemanden, der lieber kontrollierten Fußball spielen lassen will.
 
Das stimmt schon. Aber ich wollte in erster Linie einen anderen Weg einschlagen. Ich habe Neitersen immer nur als kämpfende, aggressive, provozierende Mannschaft gekannt, in deren Spielen immer Theater war. Das wollte ich ändern und eine gewisse Ruhe und einen anderen Stil auf den Platz bringen. Dass man dabei so viele Gegentore kassiert, war natürlich nicht Teil des Plans, doch das war aus den genannten Gründen eben nicht abzustellen.
 
Sie mussten insbesondere im Saisonendspurt immer wieder Stammspieler an die zweite Mannschaft abgeben. Glauben Sie, dass in der Meisterschaft noch mehr drin gewesen wäre, wenn Sie stets auf alle Spieler hätten zurückgreifen können?
 
Ich glaube schon, dass insgesamt viel mehr möglich gewesen wäre, wenn die erste Mannschaft die Priorität genossen hätte, die ihr als solche zukommen müsste. Ob das Buhei um die zweite Mannschaft für einen Verein förderlich ist, bezweifle ich. Ich habe das dann einfach so hingenommen, auch wenn das ein Weg ist, den ich persönlich nicht als sinnvoll erachte. Wenn man im Training immer nur einen Kader von 13 Feldspielern hat, dann ist es fast Wahnsinn, was die Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. Allgemein hätte ich mir einfach gewünscht, dass sich in Neitersen alles mehr in Richtung leistungsorientiertem Fußball entwickelt. Das haben wir ein Stückweit geschafft, aber am Ende des Tages ist da noch viel Luft nach oben. Ich bin eben kein Fan davon, dass ein Spieler vorher in der zweiten Mannschaft spielt und sich dann noch bei der Ersten auf die Bank setzt.
 
Sind Sie denn der Überzeugung, dass es bei der SG Mendig, ihrem neuen Verein, anders laufen wird?
 
Ich habe Mendig auch nur aus der Ferne beobachtet. Ich denke, es wird eine ähnliche Aufgabe werden, bei der manche Dinge vielleicht einfacher zu klären sind. Grundsätzlich kann ich über meine Zeit in Neitersen aber nichts Schlechtes sagen, sonst wäre ich ja nicht vier Jahre am Stück da gewesen. Der Verein ist gut aufgestellt, und es ist gut, dass jetzt mal ein Schnitt gemacht wird.
 
Drei abschließende Fragen: Was war für Sie der Höhepunkt der Saison?
 
Ein besonderes Spiel war das in der Hinrunde zu Hause gegen Windhagen. Als wir in der 91. Minute das 1:1 und in der 94. das 2:1 machten in einem Spiel, das eigentlich schon verloren war. Bei einer Niederlage hätte die Saison auch schnell in eine andere Richtung kippen können.
 
Was war für Sie der Tiefpunkt?
 
Da fällt mir spontan keiner ein. Auch die hohen Niederlagen waren für mich keine Tiefpunkte, das war alles irgendwie erklärbar.
 
Wie zufrieden sind Sie mit der Saison auf einer Skala von 1 bis 10?
 
Ich gebe dem Ganzen eine gute 6.
 
Das Gespräch führte unser Redakteur Andreas Hundhammer von der Rhein Zeitung