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Vorbericht zum Spiel gegen Stockum-Püschem

Kreisliga A: Bischoff wünscht sich vier bis sechs Punkte für ein ruhiges Weihnachtsfest. Alte Fußball- und Trainerweisheit: Wenn du die Klasse halten willst, dann musst du gegen deine Mitkonkurrenten punkten. Die SG Neitersen/Altenkirchen II hat das in der Kreisliga A Westerwald/Sieg nach dem Aufstieg gut hinbekommen. Gegen keine Mannschaft, die zur Saisonhalbzeit hinter dem Kreisoberhaus-Neuling rangiert, hat man verloren. Und noch nicht einmal ein Gegentor mussten die Kombinierten in den fünf Begegnungen gegen den VfB Niederdreisbach (4:0), die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau (0:0), die SG Meudt/Berod/Elbingen-Hahn (2:0), die SG Daaden/Biersdorf (0:0) und den SV Stockum-Püschen (0:0) hinnehmen. „Bislang geht unsere Kalkulation auf. Die neun Punkte aus diesen Partien sind sicherlich in Ordnung. Wobei wir gegen Daaden und Stockum-Püschen näher am Sieg waren. Aber das Stockum-Spiel war das erste der Saison, und da haben wir erst einmal vorsichtig agiert“, blickt SG-Trainer Stefan Bischoff zurück. Am Sonntag erwartet sein Team ab 13 Uhr auf dem Neiterser Kunstrasenplatz den SV nun zur Rückrundenbegegnung. „Nach dem Trainerwechsel hat der Gegner sowohl in der Liga als auch im Pokal gute Ergebnisse erzielt, deshalb müssen wir schwer aufpassen“, warnt Bischoff.
Die vorsichtige Rolle aus dem ersten Aufeinandertreffen im August wollen die Gastgeber diesmal ablegen und stattdessen mutiger auf Sieg spielen. So, wie es die Mannschaft zum Beispiel gegen die SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach (3:0), den VfB Niederdreisbach (4:0) und die SG Rennerod/Irmtraut/Seck (2:2) machte. „Da haben wir mit einer Dreierkette, einem Vierer-Mittelfeld und drei Spitzen gute Erfahrungen gemacht. Aber vielleicht kehre ich am Sonntag auch wieder zur Viererkette hinten zurück. Das wird eine personalabhängige Entscheidung“, will sich Bischoff noch nicht auf eine taktische Formation festlegen.
Holte die Spielgemeinschaft aus dem Wiedbachtal und der Kreisstadt in Rennerod mit einem zwölfköpfigen Mini-Aufgebot – gemessen an den fehlenden Alternativen – einen Bonuspunkt, kann Bischoff diesmal wieder auf bessere personelle Voraussetzungen bauen. Die erste Garnitur und die A-Jugend spielen bereits am Freitagabend, auch ein paar zuletzt verletzte Akteure stehen wie zur Verfügung. „Die vergangenen beiden Trainingswochen waren auch wieder deutlich besser als die im Oktober. Die Stimmung ist momentan gut innerhalb der Mannschaft. Wenn wir jetzt noch die letzten beiden Heimspiele des Jahres gegen Stockum-Püschen und Meudt positiv gestalten, können wir uns auf ein ruhiges Weihnachtsfest freuen und die Abstiegssorgen, die im Oktober ein wenig aufkamen, wieder aus der Welt schaffen. Die Siege gegen Niederdreisbach und das Remis in Rennerod waren bereits erste Schritte auf diesem Weg“, sagt Bischoff und wünscht sich im 2017er-Endspurt „vier, am besten natürlich sechs Punkte“. Eine Niederlage ist in dieser Rechnung demnach nicht vorgesehen: „In beiden Spielen ist verlieren verboten.“
Quelle: Rhein Zeitung Online ; Mitarbeiter René Weiss