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Neitersen verspielt 2:0-Führung gegen Linz – Rumpel: Sind selbst schuld Endstand: 2:2 (2:0)

Die SG Neitersen/Altenkirchen hat es in der Rheinlandliga am Donnerstagabend gegen den VfB Linz (noch) nicht geschafft, die 40-Punkte-Marke zu knacken, obwohl sie auf bestem Wege schien. Doch nach einer 2:0-Pausenführung musste sich die Mannschaft des Trainerduos Maik Rumpel/Lukas Haubrich am Ende mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. „Wir wollten heute gerne die 41 Punkte voll machen. Aber wir haben in der zweiten Hälfte den Faden verloren. Linz hat nie aufgegeben und sich den Punkt verdient“, erkannte Rumpel nach dem Spiel die Leistung der Gäste an. Dabei hatte die Partie für die Hausherren optimal begonnen. Sie kamen gut ins Spiel, und schon nach fünf Minuten war es einmal mehr Winterneuzugang Johannes Kühne, der traf und damit bereits seinen fünften Treffer erzielte. Aus knapp 30 Metern schlenzte er den Ball von der Außenlinie über Gäste-Keeper Sebastian Seitz, der viel zu weit vor seinem Tor stand, hinweg ins lange Eck.
Und auch ein anderer Neuzugang stellte seine Torjägerqualitäten wieder unter Beweis. Nach einer Flanke von Stefan Peters von der rechten Seite stand Florian Raasch am Elfmeterpunkt völlig frei und hatte keine Mühe, das 2:0 zu erzielen (29.). Spielertrainer Lukas Haubrich hätte schon früher erhöhen können, sein Schuss aus zehn Metern war jedoch zu ungenau, sodass Seitz den Ball abwehren konnte (14). „Bei den beiden Gegentoren machen wir katastrophale Fehler“, ärgerte sich VfB-Coach Paul Becker. Seiner Elf war in der Anfangsphase die Verunsicherung nach den beiden jüngsten Niederlagen anzumerken. Besonders in der Defensive offenbarten die Linzer einige Schwächen, bemühten sich aber, im Spiel nach vorne den Ball laufen zu lassen. Daraus ergaben sich zunächst jedoch keine vielversprechenden Torchancen.
Dass sich die Gäste für den zweiten Abschnitt noch etwas vorgenommen hatten, zeigte sich schon allein daran, dass sie schon frühzeitig aus der Kabine zurück auf den Platz kamen. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff flankte dann Mario Seitz von der rechten Seite, am langen Pfosten traf Samet Aslan den Ball aber nicht richtig.
Auf der anderen Seite hätte André Fischer für die Vorentscheidung sorgen können. Statt selbst abzuschließen, legte er nach einem Konter den Ball noch auf Kühne ab, der jedoch im Abseits stand (54.). Die Quittung folge prompt. Nach einem Freistoß konnte die SG Neitersen den Ball nicht klären und gab Benedikt Joch die Gelegenheit, den Anschlusstreffer zur erzielen (58.). Nur zwei Minuten später verwandelte Leonor Tolaj einen Freistoß direkt zum 2:2-Ausgleich.
Das Team aus Neitersen und Altenkirchen zeigte sich geschockt und war nicht mehr in der Lage, Akzente im Spiel nach vorne zu setzen. Stattdessen hatten die Gastgeber Glück, dass Joch nach einer Seitz-Flanke den Ball völlig freistehend SG-Torhüter René Schröter direkt in die Arme köpfte.
In der Nachspielzeit gab es dann noch eine strittige Szene, in der Kühne alleine in Richtung Tor unterwegs war und an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht wurde. Das Schiedsrichtergespann um die bis dahin souveräne Unparteiische Christina Hehn kam erst nach minutenlangen Gesprächen zu dem Ergebnis, die Situation ungeahndet zu lassen, sodass es bei dem leistungsgerechten Unentschieden blieb. „Wir waren selbst schuld. Wenn wir das 3:0 machen, ist das Spiel gelaufen“, meinte Rumpel.
„Der Punkt ist nach dem Spiel gegen Oberwinter für uns enorm wichtig. Die Mannschaft hat Charakter bewiesen und ist zurückgekommen“, lobte dagegen Becker seine Linzer Elf.
Bericht: Rhein Zeitung Online; Redakteurin Désirée Rumpel